Der aktuelle Bericht gibt einen detaillierten Einblick in die im Jahr 2025 durchgeführten Aktivitäten sowie in die Methodologie der Krebsregistrierung. Darüber hinaus werden die Ergebnisse des Fünfjahreszeitraums 2020-2024 analysiert und präsentiert.
Der Jahresbericht 2025 legt erstmals einen besonderen Fokus auf die Entwicklung der 5-Jahres-Gesamtüberlebensraten bei Krebs. Diese berücksichtigen sämtliche Todesursachen und werden nach Geschlecht sowie über mehrere Zeitperioden von 1995 bis 2019 dargestellt. Die Ergebnisse zeigen eine deutlich positive Entwicklung: Die Überlebensraten sind bei Männern von 41% auf 57% und bei Frauen von 50% auf 61% gestiegen. Dies spiegelt den medizinischen Fortschritt insbesondere in der Früherkennung und Behandlung von Krebserkrankungen wider. Die zugrunde liegenden Daten stammen aus den Kantonen St. Gallen, beiden Appenzell, Thurgau, Graubünden und Glarus. Daten aus dem Fürstentum Liechtenstein fliessen seit 2011 in die Analysen ein.
Insgesamt entsprechen die Krebsinzidenzen in Liechtenstein weitgehend jenen der Gesamtregion. Eine Ausnahme bildet weiterhin das Melanom: Diese Krebsart steht in Liechtenstein bei Männern wie Frauen an zweiter Stelle der häufigsten Diagnosen, während sie in der Gesamtregion lediglich den vierten Rang einnimmt. Dies unterstreicht die besondere Bedeutung von Prävention und Früherkennung, insbesondere im Bereich des Hautschutzes.
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