Die Opfer werden zunächst über SMS, Messaging-Apps oder Anzeigen kontaktiert, wobei häufig die Identität angesehener Finanzinstitute missbraucht wird und aussergewöhnliche Renditen versprochen werden. Innerhalb dieser Gruppen simulieren KI-generierte Experten und erfundene Mitglieder eine aktive Handelsumgebung. Die Profilbilder sind KI-generiert, und es gibt keine Hinweise darauf, dass es Personen mit diesen Namen oder Funktionen auf LinkedIn, in professionellen Datenbanken oder öffentlichen Registern tatsächlich gibt.
Nachdem ein erstes Vertrauen aufgebaut wurde, werden die Opfer dazu gebracht, sich eine Anleger-App zu zulegen und dort Geld zu investieren. Beim Google Play Store wurde die App inzwischen entfernt und auf die Hinweise der Sicherheitsforscher sollte auch die App bei Apple entfernt werden. Bis dahin gilt äusserste Vorsicht!
Wenn Opfer auf die Betrüger hereinfallen, verlieren sie ihre Einzahlungen über die gefälschte Finanzapp, haben Kopien von amtlichen Ausweisen und biometrischen Fotos an die Betrüger ausgeliefert und dadurch die Kontrolle über ihre digitale Identität verloren. Ihnen droht laut den Sicherheitsexperten von Check Point die fortwährende Gefährdung durch Retargeting und Nötigung.
Der Betrug ist erfolgreich, weil alles institutionell und vertraut wirkt - Verträge, Dashboards, Analysten, Community und Dokumentation - obwohl nichts davon echt ist.
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